Schreibweise: Eostrae, Osteria
Übersetzung: Morgen (vgl. Osten)
Vater: Wuotan
Mutter: Fricka
Geschwister: Donar


Ostara ist sie eine Göttin der Fruchtbarkeit, der Morgenröte, Sonnen- und Frühlingsgöttin, die nach dem langen Winter die Auferstehung der Natur repräsentiere.

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ostara soll eine Tochter der Fricka und des Wotan sein, ihr Bruder der Gott Donar (Thor). Der kämpfte gegen die Eisriesen des Winters und besiegt sie, so daß Donar mit der Ostara den Einzug des Frühlings halten kann.

Lieblingstier und Begleiter der Ostara war dabei der für seine Fruchtbarkeit beliebte Hase. Zum Hasen gesellte sich das Ei als Symbol des werdenden Lebens. Hase und Ei ergaben zusammen die Vorstellung vom Osterhasen, der am Gründonnerstag die bunten Ostereier legt.

Verehrung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Brauchtum um die "Maikönigin" und die Oster- und Frühjahrsfeste hält die Erinnerung an die Feste zu Ehren der alten Gottheiten wach, auch wenn die christliche Kirche diese Kulte als Osterfest für sich reklamiert. Aus der zyklischen Wiedergeburt machte das Christentum das einmalige Ereignis der Auferstehung des Gottessohnes, aus der periodischen Erlösung von Dunkelheit und Frost die dauernde Aussicht auf Erlösung von Erbsünde.

Demgegenüber bezeichnete der Brauchtumsforscher Dietz-Rüder Moser Ostara als neuzeitliche Erfindung. Eostrae sei allein von einem englischen Mönch, dem Heiligen Beda Venerabilis, genannt und dessen Erfindung. Der Ostara ähneln als Göttinnen der Morgenröte die griechische Eos und die römische Aurora. Bei F. Aswynn ist der Gedanke zu lesen, der Landesname Österreich könne wie Skandinavien als "Land der Skadi", Holland als "Land der Holda", Deutschland als "Tiws Land", Friesland als "Frijas Land", England als "Land des Ing" zu verstehen sein und auf ein Land der Nachkommen der Ostara hindeuten.

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