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Schreibweise: Eckesax
Zugehörigkeit: Schwert

In der deutschen Heldensage das Schwert des Ruodlieb, danach des Ecke und dann des Dietrich von Bern. Es wurde nach Aussage von Ecke (im Eckelied; dort als Lügengeschichte dargestellt) vom Zwerg Alberich hergestellt. Geschmiedet in einem "hohlen Berge", sei ihm gleich nach der Fertigstellung der Name "Sachs" zugewiesen worden. Es sei unzerstörbar, da die Zwerge es "in der Drale" härten ließen [Selmayr, Pia: "Die Rüstung des Helden"; in Dietl, Schanze, Wolfzettel: "Gattungsinterferenzen: Der Artusroman im Dialog"].

Nach dem Eckelied erhielt der riesenhafte Krieger Ecke das Schwert von Seburg, einer der drei Königinnen von Jochgrimm, mitsamt einer Rüstung aus in Drachenblut gehärtetem Gold. Der mittelhochdeutschen Beschreibung nach trägt das Schwert Eckesachs am Knauf einen Hyazinthstein und ruht in einer Scheide aus purem Gold, dessen Beschlag an der Spitze mit einem Rubin versehen ist.

Bereits Heinrich von Veldeke bezeugt am Ende des 12. Jahrhunderts die weite Bekanntheit dieses Schwerts (Eneasroman V. 5728).

SonstigeBearbeiten

Der Sachs oder auch Sax war ein von den Germanen gebräuchliches einschneidiges Hiebschwert.

Der Begriff "Eckesachs" ist ein sprechender Name, wobei "ecke" im mittelhochdeutschen "Schneide" bedeutet und "sachs" "Messer" oder "Schwert". Somit kann man Eckesachs übertragend als "Schwert mit scharfer Schneide" oder "schneidendes Schwert" übersetzen.

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